Auszeichnung der Universität St. Gallen Weltmarktführer Champion mit starken Wurzeln in der Region

Jauch Quartz GmbH

Die Geschäftsleitung der Jauch Quartz ist sichtlich erfreut über die Auszeichnung zum „Weltmarktführer Champion“. Von links nach rechts: Timo Schmidt, Thomas Jauch, Eberhard Heiser, Marc Schott

Bild: Jauch Quartz
20.03.2024

Jauch Quartz zählt 2024 zu den „Weltmarktführer Champions“. Die Auszeichnung basiert auf einer wissenschaftlichen Untersuchung, die jedes Jahr an der Universität St. Gallen durchgeführt wird. Mehrere Male wurde Jauch bereits zum „Future Champion“ ernannt. Nun konnte das Unternehmen zum ersten Mal in die Reihen der „Weltmarktführer Champions“ aufgenommen werden. Der Titel unterstreicht die starke internationale Marktposition des Unternehmens.

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Unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Müller entsteht anhand frei verfügbarer Unternehmensdaten an der Universität Sankt Gallen jedes Jahr der sogenannte „Weltmarktführer-Index“, der alle Weltmarktführer aus dem deutschsprachigen Raum auflistet. Zudem benennt Müller jene Unternehmen, die anhand seiner Analysen den Sprung an die weltweite Branchenspitze geschafft haben. Zu diesen „Weltmarktführer Champions“ zählt nun Jauch Quartz. Die gesamte Liste aller Weltmarktführer wird jedes Jahr im Wirtschaftsmagazin „WirtschaftsWoche“ veröffentlicht. Einen Überblick über die ausgezeichneten Unternehmen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg bietet die IHK in einer gesonderten Broschüre.

„Wir sind sehr stolz darauf, nun den Sprung vom „Future Champion“ zum „Weltmarktführer Champion“ geschafft zu haben“, so Thomas Jauch. „Es bestätigt uns darin, das Unternehmen in den vergangenen Jahren kontinuierlich gut aufgestellt zu haben.“

Um als Weltmarktführer Champion ausgezeichnet zu werden, müssen fünf Kriterien erfüllt werden: Das Unternehmen muss den Stammsitz im deutschsprachigen Raum haben und eigentümergeführt sein. Zweitens muss das Unternehmen auf mindestens drei Kontinenten aktiv sein. Ein Jahresumsatz von mindestens 50 Millionen Euro wird als drittes Kriterium aufgerufen. Der Auslandsanteil am Umsatz liegt dabei bei mindestens 50 Prozent. Und zu guter Letzt muss das Unternehmen den ersten oder zweiten Platz in seinem Marktsegment belegen.

Im Bereich frequenzgebender Bauteile zählt das 1954 gegründete Familienunternehmen schon länger zu einem der führenden Unternehmen weltweit. Bei diesen hochpräzisen Produkten handelt es sich um Quarze und Oszillatoren – Bauteile, die in elektronischen Anwendungen den Takt vorgeben. Das zweite, stetig wachsende Geschäftsfeld, ist die Batterietechnologie: Individuelle Batterielösungen vor allem im Bereich der Lithium-Technologie.

Expertise über die Jahre ausgebaut

In diesem anspruchsvollen Bereich hat Jauch die letzten Jahre über seine Expertise weiter ausbauen können. In den kommenden Monaten wird Jauch am Stammsitz in VS-Schwenningen ein eigenes Test- und Zertifizierungszentrum für Zellen und Batterien eröffnen. „Ein wichtiger Schritt, um unsere Kunden und Partnern bei den immer komplexer werdenden nationalen und internationalen Test- und Zertifizierungsverfahren begleiten zu können“, resümierte Jauch.

Durch Investitionen wie in das Test- und Zertifizierungszentrum ist Jauch auch für die Zukunft gut gerüstet, darin ist sich die gesamte Führungsriege bei Jauch einig. Zur Geschäftsleitung von Jauch Quartz gehören derzeit vier erfahrene Führungskräfte. Allen voran Jauch selbst, Firmeninhaber und Geschäftsführer des Unternehmens.

Timo Schmidt ist bereits seit über zwanzig Jahren für Jauch tätig. Er prägte maßgeblich die Entwicklung des Batteriebereiches mit und ist heute Chief Operating Officer.

Marc Schott ist seit 2018 im Unternehmen und begleitet die Position des Chief Financial Officers. Des Weiteren gibt er als Dozent der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Heidenheim schon seit vielen Jahren sein Fachwissen an die Studierenden weiter.

Eberhard Heiser ist seit einem Jahr als Chief Strategy Officer und Stellvertreter des Geschäftsführers bei Jauch. Als langjähriger Vertriebsleiter und Geschäftsführer in der Elektronikbranche bringt er viel Erfahrung im produzierenden Gewerbe, insbesondere in einem von Fernost geprägten Markt, mit.

„Im siebzigsten Jahr der Unternehmensgeschichte blicke ich nicht zuletzt aufgrund der Auszeichnung zum „Weltmarktführer Champion“ vertrauensvoll in die Zukunft. Als schwäbischer Mittelständler in einem Atemzug mit BASF, Lufthansa oder Bosch im Weltmarktführerindex genannt zu werden, macht mich schon ein wenig stolz“, so Jauch selbst.

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