Hygiene wird erwartet – fragt sich nur, wie intelligent der Anspruch in Maschinen und Produktionsanlagen Berücksichtigung findet. Bei den AKMH-Edelstahlservomotoren hat Kollmorgen ein sauberes Äußeres mit Antriebsleistung, leichter Reinigung und hoher Verfügbarkeit vereint.
Konstruktive Details im Inneren etwa führen Verlustwärme effektiv nach außen. Motoren aus Edelstahl haben hier aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit des Werkstoffes üblicherweise ihre Probleme. Die bessere Wärmeabfuhr soll im Praxiseinsatz direkt die Antriebsperformance steigern, da die Synchronservomotoren bei gleicher Baugröße mehr Leistung liefern.
Kondensatbildung entgegenwirken
Wärme und Kälte mit rasanten Temperaturwechseln, dazu jede Menge Wasser: Dieses Zusammenspiel bringt gerade in der fleischverarbeitenden Industrie einen weiteren ernstzunehmenden Effekt mit sich. Es handelt sich dabei um die Bildung von Kondensat im Inneren des Motors. Die Ursache dafür liegt im temperaturbedingten ständigen Druckausgleich, da sich Gase in ihrem Volumen bei Wärme ausdehnen und bei Kälte zusammenziehen.
Kollmorgen begegnet diesem Umstand mit einer Entlüftungsfunktion über das Motorkabel. Damit erfolgt der Druckausgleich nicht vor Ort mit der feuchten Luft des fleischverarbeitenden Betriebs, sondern aus der geschützten und wohltemperierten Atmosphäre des Schaltschranks heraus.
Motor unabhängig vom Frequenzumrichter auswählen
Die Hygieneantriebe lassen sich in bestehenden Automationsstrukturen leicht anpassen, beispielsweise in Form des eingesetzten Rückführungssystems. Damit kann die Auswahl des Motors unabhängig vom vorhandenen Frequenzumrichter erfolgen. Das soll gerade auch bei der Modernisierung von Bestandsanlagen von Vorteil sein.
Kollmorgen zeigt die Hygieneantriebe auf der IFFA vom 4. bis 9. Mai 2019 am Gemeinschaftsstand von Altra.