Energiemanagement soll nachhaltig und effizient sein. Um das Energiemanagement in der Praxis auch problemlos umzusetzen, ist Erfahrung mit solchen Projekten unerlässlich. Als Software- und Beratungsunternehmen konzentriert sich Felten seit mehr als 30 Jahren auf die Entwicklung von Softwareprodukten und Lösungen für das Produktionsmanagement und hat seine Expertise auf dem Gebiet des Energiemanagements hier zusammengefasst:
Nebenprozesse berücksichtigen
Vielen Studien zufolge verbrauchen Industrieunternehmen zwei Drittel ihres Energiebedarfs in Nebenprozessen. Deshalb müssen diese in den gesamten Planungen und Maßnahmen mit der gleichen Relevanz betrachtet werden wie die Hauptprozesse.
Energiemanager benennen
Es ist hilfreich, die Stelle eines dedizierten Energiemanagers zu besetzen. Allein diese Position verleiht dem Thema intern die notwendige Gewichtung und der neuen Strategieausrichtung. Gleichzeitig realisiert ein Energiemanager die Strategie systematisch, was eher zum Erfolg führt.
Ziele definieren
Kennzahlen zeigen den Grad der Zielerreichung auf und helfen dabei, die Optimierungspotenziale zu bewerten. Daher sind sie auch im Energiemanagement das entscheidende Steuerungsinstrument, um die strategischen Ziele zu erreichen. Dabei ist unter anderem darauf zu achten, die Ziele konkret zu fassen und diese messbar zu machen. Nach der SMART-Methode sollten die Ziele nicht nur spezifisch und messbar sein, sondern auch akzeptiert, realistisch und terminiert.
Vergleichswerte heranziehen
Ein Benchmark mit vergleichbaren Unternehmen zeigt hilfreiche Ansatzpunkte für die Zielausrichtung des eigenen Energiemanagements auf. Denn Maßstäbe, die allein die interne Sicht berücksichtigen, können oft in die Irre führen. Auch geeignete Branchenverbände bieten in der Regel hilfreiche Vergleichswerte und nützliche Beispiele zu unterschiedlichen Energiekennzahlen, um eine erste Orientierung zu bekommen.
Transparenz schaffen
Indem die Reports zum Energiemanagement in das betriebliche Controlling integriert werden, ist der Geschäftsleitung immer der aktuelle Status der Energiekennzahlen bekannt. Dies ist allein deshalb notwendig, damit das Unternehmens-Management die Entwicklung des Energiemanagements bei Bedarf strategisch jederzeit zielgerichtet beeinflussen kann.
Kommunikation ausbauen
Damit sich jeder Mitarbeitende aktiv ins Energiemanagement einbringt, sind regelmäßig neue Motivationsimpulse nötig. Diese lassen sich unter anderem erreichen, indem die Energiekennzahlen und Verbrauchswerte kontinuierlich kommuniziert werden. Auch ein eigenes Dashboard im Intranet, das alle Infos zum Energiemanagement aufzeigt, kann hilfreich sein.
Aktives Energiemanagement
Die Felten Group hat mit Pilot:Sustainability ein Energiemanagementsystem für Unternehmen der Prozessindustrie entwickelt. Die Software unterstützt Unternehmen, Energieverbräuche zu messen, zuzuordnen und zu senken. Die Software analysiert durchgängig den Energieverbrauch und hilft außerdem, den CO2-Fußabdruck zu erfassen. Zugleich lassen sich die Verbrauchswerte systematisch optimieren.
Energieeffizienz im strategischen Fokus
Im Leitfaden „Energieeffizienz im strategischen Fokus - Praktische Hilfe zum Aufbau eines Energiemanagements“ erläutert Felten die Relevanz eines Energiemanagementsystems. Der beim Unternehmen erhältlichen Ratgeber zum Thema Energiemanagement beinhaltet verschiedene Thesen, mit welchen Herausforderungen produzierende Unternehmen in den kommenden Jahren rechnen müssen sowie einen kurzen Abriss zur DIN EN ISO 50001. Darüber hinaus konkretisiert der Leitfaden die Vorteile eines Energiemanagementsystems in der Produktion.