Solarstrom und Speicher aus einer Hand Integrierte Energie: Komplettlösung für PV- und Speicheranlagen

Trinasolar liefert eine richtungsweisende integrierte Solar- und Energiespeicherlösung für das Sandon Brook Projekt von Low Carbon in Großbritannien – ähnlich wie die hier abgebildete Anlage.

Bild: Trinasolar, iStock, Bilanol
03.04.2025

Im britischen Sandon Brook startet eines der ersten Projekte, bei dem Trinasolar sämtliche PV-Module, Montagesysteme und Batteriespeicher aus einer Hand liefert. Mit einer geplanten Solarleistung von knapp 50 MW und einem Speicher von 70 MWh soll der Standort nicht nur über 16.000 Haushalte mit Strom versorgen, sondern auch das Netz stabilisieren.

Trinasolar hat mit der Lieferung für ein kombiniertes Solar- und Energiespeicherprojekt in Sandon Brook, Essex, begonnen. Bei dem von Low Carbon betriebenen Projekt kommen erstmals PV-Module, Montagesysteme und Energiespeichersysteme von Trinasolar an einem Standort zum Einsatz. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, intelligente und integrierte Komplettlösungen für Solarenergie und Energiespeicherung anzubieten.

70-MWh-Speicher und 50-MW-Solarpark

Das Projekt demonstriert eine ganzheitliche Systemintegration von Solar- und Speichertechnologie. Trinasolar liefert rund 80.000 bifaziale n-Typ-Doppelglas-Solarmodule des Modells Vertex N mit einer Leistung von bis zu 700 W, die auf mehr als 1.100 FixOrigin-Montagesystemen des Unternehmens mit festem Neigungswinkel montiert werden. Für das Batterie-Energiespeichersystem (BESS) liefert Trina Storage das gesamte integrierte AC-System mit 36 Elementa-Einheiten und einer Speicherkapazität von insgesamt 70 MWh, um den Standort für Arbitrage- und Netzstabilisierungsdienste auszurüsten.

Da alle Projektkomponenten aus einer Hand kommen, ist die bestmögliche Kompatibilität und Verbesserung der Bestandteile gewährleistet, wodurch eine durchgängig gleichbleibende Leistung erzielt wird. Im Endausbau wird das Projekt über eine PV-Kapazität von 49,9 MW verfügen. Damit können mehr als 16.500 Haushalte mit Strom versorgt werden. Darüber hinaus trägt das Solarkraftwerk zur Vermeidung von rund 15.000 t CO2-Emissionen pro Jahr beitragen.

Die Realisierung dieses Projekts ist das Ergebnis einer langjährigen strategischen Partnerschaft zwischen Trinasolar und Low Carbon, einem unabhängigen internationalen Stromerzeuger. Sandon Brook ist einer von vier Low Carbon-Standorten in Großbritannien, für die Trina Storage insgesamt 190 MWh BESS-Kapazität bereitgestellt hat.

Trinasolar startet Projekt in Essex

„Wir freuen uns zu sehen, wie das Projekt Sandon Brook Gestalt annimmt, und unsere Partnerschaft mit Trinasolar weiter zu intensivieren“, erklärt Justin Thesiger, Managing Director of Global Supply Chain bei Low Carbon. „Die Umsetzung eines Projekts für die Kombination von PV- und Speicheranlagen in diesem Umfang ist sehr anspruchsvoll, aber der Umstand, dass wir alle Kernelemente des Systems von Trinasolar beziehen können, ist ein großer Vorteil. Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit mit dem Unternehmen bei ähnlichen ganzheitlichen Projekten, da wir eine Schlüsselrolle bei der Eindämmung des Klimawandels spielen wollen.“

„Wir sind sehr stolz, dass die Philosophie unseres Unternehmens, integrierte intelligente Energielösungen zu implementieren, hier in Europa in die Praxis umgesetzt wird“, so Gonzalo de la Viña, President Europe bei Trinasolar. „Wir sind fest davon überzeugt, dass Projekte dieser Art die Zukunft der Solarbranche bestimmen, weil sie wichtige Vorteile in Bezug auf Funktionalität und Kompatibilität mit sich bringen. Auch sind wir gespannt darauf zu sehen, welchen positiven Beitrag das Projekt nach seiner Fertigstellung für die Allgemeinheit vor Ort leisten wird.“

„Unsere enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Low Carbon war bei diesem Vorhaben von entscheidender Bedeutung. Die Expertise und lokale Kompetenz des Teams waren wesentlich für die Realisierung des Projekts. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu integrierten Projekte, und wir freuen uns darauf, in Zukunft an weiteren zu arbeiten“, ergänzt Gonzalo de la Viña.

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